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Alaverdi

Das Alawerdi-Kloster in der ostgeorgischen Region Kachetien gehört zu den bedeutendsten orthodoxen Klosteranlagen des Landes und geht in seiner Gründung auf das 4. Jahrhundert zurück, als der Missionar Ioseb Alawerdeli an diesem Ort eine erste Kirche errichtete. Im 11. Jahrhundert ließ König Kwirike III. eine neue Kathedrale errichten, die mit 53 Metern Höhe bis heute die zweithöchste Kirche Georgiens ist und die drittgrößte des Landes nach ihrer Grundfläche. Das Bauwerk aus behauenem Naturstein fügt sich in das weite Tal des Flusses Alasani ein, umgeben von den Ausläufern des Großen Kaukasus. Besucher erleben ein aktiv gelebtes Klosterleben mit georgisch-orthodoxen Gottesdiensten, deren vielstimmige Chorgesänge als immaterielles Kulturerbe gelten. Der Standort auf der Tentativliste der UNESCO unterstreicht den außergewöhnlichen kulturhistorischen Rang der Anlage.

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