Arykanda
Phaselis
Alba Fucens ist eine der am besten erhaltenen römischen Kolonialstädte Italiens, gegründet 303 v. Chr. als strategischer Vorposten der Römischen Republik im Gebiet der Äquer. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau in 1016 Metern Höhe am Fuße des Monte Velino — eine Lage, die sowohl militärische Kontrolle über die umliegenden Täler bot als auch die Ausgrabungen vor späterer Überbauung bewahrte. Noch sichtbar sind das Theater, das Amphitheater, Reste der Stadtmauer und das regelmäßige Straßengitter, das den römischen Grundriss lesbar macht. Bemerkenswert ist die frühchristliche Kirche San Pietro, die in einen antiken Tempel eingebaut wurde und so zwei Jahrtausende Religionsgeschichte in einem Bauwerk vereint. Der abgelegene Charakter der Stätte nahe dem kleinen Dorf Albe sorgt auch heute noch für eine bemerkenswerte Stille, die den Eindruck der versunkenen Stadt verstärkt.
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