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Magnesia am Mäander

Magnesia am Mäander war eine bedeutende antike Stadt im westlichen Kleinasien, etwa 25 Kilometer südöstlich von Ephesos in der fruchtbaren Ebene des Büyük Menderes gelegen. Die Stadt erlangte in hellenistischer Zeit besondere Bedeutung durch ihren Artemistempel, entworfen vom Architekten Hermogenes im 2. Jahrhundert v. Chr. — ein Musterbeispiel ionischer Tempelarchitektur, das später von Vitruv als vorbildlich beschrieben wurde. Seleukidische Könige und später Rom integrierten Magnesia in ihre jeweiligen Machtgefüge; der Vertrag von Apameia 188 v. Chr. wurde in der Stadt unterzeichnet. Heute sind weite Teile des Stadtgebiets noch nicht ausgegraben und liegen unter Ackerland verborgen. Sichtbar sind Reste von Tempel, Agora und Stadtmauer — ein stilles, kaum touristisch erschlossenes Ruinenfeld, das sich deutlich von überlaufenen Ausgrabungsstätten wie Ephesos abhebt.

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