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Amadeu-Antonio-Gedenkort

Berlin
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  • Erinnerung an rassistische Gewalt
  • Nachwendezeit
  • Gedenkort

Gedenkort für Amadeu Antonio in Eberswalde – eines der ersten Todesopfer rechtsextremer Gewalt im wiedervereinigten Deutschland, 1990.

Amadeu Antonio war ein angolanischer Vertragsarbeiter, der 1990 in Eberswalde von einer rechtsextremistischen Gruppe angegriffen wurde und wenige Tage später an seinen Verletzungen starb. Er gilt als eines der ersten bekannten Todesopfer rechtsextremer Gewalt im wiedervereinigten Deutschland. Der Gerichtsprozess endete mit Verurteilungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge statt Mord – ein Urteil, das bis heute politisch und juristisch umstritten ist. 1998 wurde zu seinem Gedenken die Amadeu Antonio Stiftung gegründet, die sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einsetzt. Der Gedenkort in Eberswalde erinnert an sein Schicksal.

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