Alba Fucens
L’Aquila
Antigonea ist eine hellenistische Stadtgründung aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. in der epirotischen Landschaft Chaonien, heute eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten Albaniens. Die Stadt wurde nach Antigone, der Gemahlin des Königs Pyrrhos von Epirus, benannt und lag strategisch auf rund 600 Metern Höhe am Abhang des Lunxhëria-Gebirges, hoch über dem Drino-Tal. Gut erhaltene Mauerabschnitte, Straßenraster und Hausgrundisse aus dem Stadtgefüge sind noch sichtbar, ebenso Reste eines öffentlichen Zentrums. Vom Gelände reicht der Blick weit über das Tal bis hin zur Altstadtsilhouette von Gjirokastra auf der gegenüberliegenden Talseite. Die Stätte ist wenig touristisch erschlossen, was ihr den Charakter eines echten Entdeckungsortes verleiht.
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