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Bagan ist eine ehemalige Königsstadt im Trockengürtel Myanmars und beherbergt auf rund 36 Quadratkilometern mehr als 2.000 erhaltene Sakralgebäude aus Ziegelstein — eines der dichtesten Tempelfelder der Welt und seit 2019 UNESCO-Welterbe. Auf seinem Höhepunkt zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert war Bagan das religiöse und politische Zentrum des Königreichs Pagan, in dem schätzungsweise über 10.000 Tempel errichtet wurden; Erdbeben und Zeit haben das Feld auf seinen heutigen Bestand reduziert. Die Anlage erstreckt sich über eine leicht versteppte Flussebene am Irrawaddy, und der Blick von einem der größeren Tempel bei Sonnenuntergang — Hunderte von Stupas und Pagoden ragen aus dem goldenen Dunst — gehört zu den unverwechselbaren Reiseerlebnissen Südostasiens. Besucher erkunden das Areal klassischerweise per Fahrrad oder Elektrotuk-Tuk; Heißluftballons steigen in der Hauptsaison zwischen November und Februar täglich bei Sonnenaufgang auf.
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