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Basilica di Superga

Die Basilica di Superga thront auf einem 672 Meter hohen Hügel östlich von Turin und gilt als eines der bedeutendsten Barockbauwerke Italiens. Philipp Juvara entwarf sie ab 1717 im Auftrag von Herzog Viktor Amadeus II., der gelobt hatte, Gott nach seinem Sieg über die französisch-spanische Belagerung Turins 1706 ein Denkmal zu setzen — die Kirche wurde erst 1731 geweiht. Ihre hohe Kuppel und der mächtige Säulenportikus sind von weitem sichtbar und beherbergen die Königsgruft der Savoyendynastie, in der mehrere italienische Könige beigesetzt sind. 1949 ereignete sich hier eine der schwersten Sportkatastrophen Italiens: Die Maschine mit dem kompletten Kader des FC Torino, dem Grande Torino, prallte beim Landeanflug in die Rückseite der Basilika. Besucher erreichen den Hügel mit der historischen Zahnradbahn und werden auf der Aussichtsplattform mit einem Panoramablick über Turin bis zu den Alpen belohnt.

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