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Abbazia di Staffarda

Die Abbazia di Staffarda ist eine der besterhaltenen Zisterzienserabteien Italiens, gegründet 1101 am linken Ufer des Po in der piemontesischen Provinz Cuneo. Der Komplex zeigt nahezu vollständig erhaltene romanische Architektur: dreischiffige Abteikirche, Kreuzgang, Kapitelsaal und Konventsgebäude fügen sich zu einem geschlossenen Klosterensemble aus dem 12. Jahrhundert. Die Abtei wurde ursprünglich von Benediktinermönchen aus der Nachfolge der Clairvaux-Tradition errichtet und gelangte später unter die Verwaltung des Mauritius- und Lazarusordens, dem sie bis heute gehört. Während des Hundertjährigen Krieges diente das Kloster als Zufluchtsort und wurde 1690 im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs teilweise beschädigt. Heute kann das Ensemble als Museum besichtigt werden — dienstags bis sonntags, mit Mittagspause — und empfängt Besucher in einer bemerkenswert stillen Flusslandschaft abseits des Massentourismus.

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