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Batu-Höhlen

Die Batu Caves sind ein Kalksteinmassiv mit weitläufigen Höhlenkammern rund 15 Kilometer nördlich von Kuala Lumpur, in denen seit dem späten 19. Jahrhundert hinduistische Tempel eingebettet sind. Der Komplex wurde 1878 vom Naturforscher William Hornaday erstmals dokumentiert; die religiöse Nutzung geht auf den tamilischen Händler K. Thamboosamy Pillai zurück, der 1891 den ersten Murugan-Tempel in der Haupthöhle einrichtete. Seitdem ist der Ort dem Kriegsgott Murugan geweiht — eine vergoldete 42-Meter-Statue empfängt Besucher am Fuß der 272 Stufen. Beim jährlichen Thaipusam-Fest pilgern bis zu 1,5 Millionen Menschen hierher, viele von ihnen mit Kavadi-Traggestellen als Buß- und Dankopfer. Die Höhlen selbst beherbergen Kolonien von Hufeisenfledermäusen und seltene Höhlenpflanzen, was dem Ort neben seiner religiösen Bedeutung auch naturkundlichen Wert verleiht.

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