Akkale (Kilikien)
Mersin
Qal'at Bani Hammad ist die Ruinenanlage einer islamischen Bergfestung aus dem frühen 11. Jahrhundert in den Ausläufern des Bibans-Gebirges in Nordalgerien. Sie war einst Hauptstadt des Hammadiden-Reichs, das 1007 von Hammad ibn Buluggin gegründet wurde — einer Berberdynastie, die über ein Jahrhundert große Teile des östlichen Maghreb beherrschte. Zu ihrer Blütezeit zählte die Residenzstadt mit Palastanlage, Moschee und Befestigungstürmen zu den bedeutendsten Städten der islamischen Welt, bevor sie im späten 11. Jahrhundert durch die Invasion der Banu Hilal zunehmend geschwächt und schließlich 1152 von den Almohaden zerstört wurde. Seit 1980 steht das Gelände auf der UNESCO-Welterbeliste als außergewöhnliches Zeugnis berber-islamischer Herrschaftsarchitektur. Besucher erleben heute ein weitläufiges, kaum gesichertes Ruinenfeld auf über 1.000 Metern Höhe mit weitem Blick über die algerische Steppe.
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