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Boddinstraße

Der U-Bahnhof Boddinstraße ist eine der ältesten Stationen der Berliner U8 und wurde 1927 im Zuge des ehrgeizigen Ausbaus des Berliner Schnellbahnnetzes unter der Weimarer Republik eröffnet. Benannt ist er nach Hermann Boddin, der von 1874 bis 1907 als Gemeindevorsteher und Bürgermeister das damals noch eigenständige Rixdorf — das heutige Neukölln — regierte. Der Bahnhof liegt unterirdisch unter der Hermannstraße an der Kreuzung mit der Boddinstraße und steht heute als Baudenkmal unter Schutz. Er ist rollstuhlgerecht ausgebaut und wird von der BVG unter dem Kürzel Bo geführt. Als Teil der U8 verbindet er Neukölln mit dem Stadtzentrum und ist ein stiller Zeitzeuge der Berliner Verkehrsplanungsgeschichte der Zwanzigerjahre.

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