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Château de Champs-sur-Marne

Das Chateau de Champs-sur-Marne ist ein im fruehen 18. Jahrhundert errichteter Adelssitz im gleichnamigen Ort etwa 30 Kilometer oestlich von Paris und gilt als eines der reinsten Beispiele fruehklassizistisch-eleganter franzoesischer Wohnschlossarchitektur. Erbaut wurde es zwischen 1703 und 1707 vom Finanzier Charles Renouard de la Touane, fertiggestellt von Pierre Bullet und seinem Sohn. 1757 bis 1759 lebte hier Madame de Pompadour als Mieterin, was dem Haus seinen festen Platz in der Hofgeschichte Ludwigs XV. sicherte; spaeter nutzte die Republik Frankreich das Schloss zwischen 1935 und 1974 als Staatsgaestehaus, in dem unter anderem die Koenigin Elisabeth II. empfangen wurde. Heute wird das Chateau vom Centre des monuments nationaux betreut, der Garten ist geoeffnet, und die Innenraeume sind mit originaler Vertaefelung und Mobiliar des 18. Jahrhunderts wieder eingerichtet.

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