Drachenhaus
Berlin
Auch bekannt als: Potsdam, Chinesisches Teehaus, Chinesisches Teehaus
Das Chinesische Haus ist ein vergoldeter Gartenpavillon im Park Sanssouci, rund 660 Meter suedwestlich des Sommerschlosses. Friedrich der Grosse liess es zwischen 1755 und 1764 nach eigenen Skizzen vom Baumeister Johann Gottfried Buering errichten, als Schmueckstueck seines Zier- und Nutzgartens. Der kleeblattfoermige Bau verbindet europaeisches Rokoko mit der damals modischen Chinoiserie: lebensgrosse vergoldete Sandsteinfiguren von Frauen und Maennern aus dem Orient sitzen auf Postamenten zwischen den Saeulen, dazwischen lagern weitere Skulpturen, die Tee trinken oder Fruechte essen. Auf dem Dach spielt ein Chinese die Laute, gekroent von einem Sonnenschirm. Innen befindet sich ein einziger runder Saal mit Deckenfresken und Porzellansammlung. Heute ist das Haus Teil des UNESCO-Welterbes Schloesser und Paerke von Potsdam und Berlin und in der warmen Saison von Dienstag bis Sonntag begehbar.
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