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Deichtorhallen

Auch bekannt als: Deichtorhallen Hamburg

Die zwei weitläufigen Stahlglas-Hallen nahe dem Hamburger Hauptbahnhof wurden zwischen 1911 und 1914 als städtische Blumen- und Gemüsemärkte errichtet und zählen zu den größten erhaltenen Jugendstil-Markthallen Europas. Nach Jahrzehnten des Leerstands wurden sie 1989 zu Ausstellungsräumen umgebaut — ein Umbau, der den rohen gusseisernen Charakter bewusst erhielt. Die Halle für Photographie ist heute mit rund 4.500 Quadratmetern eine der größten Fotogalerien Europas und hat Werkschauen von Sebastião Salgado bis Helmut Newton beherbergt. Die zweite Halle zeigt wechselnde Ausstellungen internationaler Gegenwartskunst. Der Kontrast zwischen der nüchternen Industrieästhetik der Konstruktion und den oft konzeptuell dichten Werken darin ist das eigentliche Markenzeichen des Hauses.

1911er Markthallen, heute Hamburgs Kunstort für Foto + zeitgenössische Kunst — Haus der Photographie + Halle für aktuelle Kunst.

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