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Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung

Auch bekannt als: Magnus-Hirschfeld-Denkmal, Denkmal für die weltweit erste homosexuelle Emanzipationsbewegung

Eine schlichte Regenbogen-Stele am Spreeufer in Berlin-Mitte, zwischen Luther- und Moltkebruecke gelegen, am Magnus-Hirschfeld-Ufer. Sie wurde 2017 vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg eingeweiht und benannt nach dem Sexualwissenschaftler, der 1897 in Berlin das Wissenschaftlich-humanitaere Komitee gruendete - die weltweit erste homosexuelle Emanzipationsbewegung. Sein Institut fuer Sexualwissenschaft lag bis zur Pluenderung durch die Nationalsozialisten 1933 nur wenige hundert Meter entfernt. Heute ist der Ort eine ruhige Station an einer Promenade, an der Spaziergaenger und Radfahrer die Geschichte der ersten queeren Buergerrechtsbewegung lesen koennen. Im Sommer bleiben Besucher kurz stehen, im Winter wirkt die Stele zwischen Regierungsbauten fast uebersehen.

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