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Dongsi-Moschee

Die Dongsi-Moschee im Pekinger Stadtbezirk Dongcheng ist die aelteste Moschee der chinesischen Hauptstadt - errichtet entweder 1356 unter den Mongolen oder 1447 unter der Ming-Dynastie. Sie ist Sitz der Pekinger Islamischen Vereinigung und ein wichtiges Zentrum der Hui, der chinesischsprachigen muslimischen Minderheit. Architektonisch ist sie ein ungewoehnliches Beispiel der sino-islamischen Synthese: aussen sieht das Gebaeude aus wie ein klassischer chinesischer Tempel mit geschwungenem Dach und Holzpfosten, innen ist es jedoch ein islamischer Gebetsraum mit Mihrab Richtung Mekka. Im Innenhof stehen Stelen mit arabischen Inschriften. Die Moschee ist aktiver Gebetsort - Touristen koennen ausserhalb der Gebetszeiten den Hof betreten. Seit 1984 steht sie auf der Denkmalliste Pekings.

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