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Niujie-Moschee

Auch bekannt als: Niujie Street Mosque

Die Niujie-Moschee an der Rinderstrasse im Pekinger Stadtbezirk Xicheng ist die aelteste und groesste Moschee der chinesischen Hauptstadt und Zentrum der Hui-muslimischen Gemeinde. Gegruendet wurde sie 996 in der Liao-Dynastie durch den arabischen Gelehrten Nasruddin und mehrfach erneuert, unter anderem 1442 in der Ming-Zeit. Architektonisch ist sie eine Besonderheit: aeusserlich ein traditionell chinesischer Hofkomplex mit geschwungenen Daechern und roten Saeulen, im Inneren ein islamischer Gebetsraum mit Mihrab Richtung Mekka und arabischer Kalligrafie. Im Hof stehen Graeber zweier persischer Imame aus dem 13. Jahrhundert. Besucher koennen die Anlage ausserhalb der Gebetszeiten betreten, sich Schuhe und Kopftuch leihen und im umliegenden Viertel halal-Restaurants mit Lammspiessen und Sesambroten probieren.

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