Museum of the Imperial Collections
Tokio
Auch bekannt als: Ekō-in
Ekoin ist ein buddhistischer Tempel der Schule des Reinen Landes (Jodo-shu) im Tokyoter Stadtviertel Ryogoku, gegruendet 1657 nach dem grossen Meireki-Brand, bei dem mehr als 100.000 Menschen starben. Der Tempel war urspruenglich ein Ort, an dem unbekannte Tote bestattet wurden, und der Name verweist auf die Barmherzigkeit Amidas, die allen Lebewesen zuteilwird - auch denjenigen ohne Angehoerige. Ab dem 18. Jahrhundert war Ekoin ueber Jahrzehnte der bedeutendste Veranstaltungsort fuer Sumo-Turniere, bevor die heutige Halle nebenan gebaut wurde. Heute findet man auf dem Gelaende viele Gedenksteine und das Grab des Banditen Nezumi Kozo, das oft mit Glueckssteinen abgerieben wird, sowie eine ruhige Tempelatmosphaere mitten im belebten Ryogoku.
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