日比谷公園
Tokio
Der Friedhof Aoyama im Tokioter Stadtteil Minami-Aoyama, Bezirk Minato, wurde 1874 als einer der ersten staedtischen Friedhoefe der Meiji-Zeit angelegt – Japan oeffnete sich gerade und brauchte nicht-religioes verwaltete Bestattungsplaetze fuer eine waehlende, modernisierende Hauptstadt. Auf rund 26 Hektar ruhen heute zahlreiche Persoenlichkeiten: Politiker, Schriftsteller, Generaele, und der Hund Hachiko, dessen Treue zum Bahnhof Shibuya weltberuehmt ist. Im aelteren auslaendischen Teil liegen ausserdem Diplomaten und Lehrer des spaeten 19. Jahrhunderts, darunter mehrere Deutsche, die im Auftrag der Meiji-Regierung das Land mit aufbauten. Beruehmt ist der Friedhof aber vor allem fuer die Kirschblueten: die zentrale Allee verwandelt sich Ende Maerz in einen rosaweissen Tunnel, in dem Tokioter Picknicks veranstalten. Zwischen Wolkenkratzern von Roppongi und Aoyama liegt hier ein erstaunlich stilles Stueck Stadt.
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