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円覚寺

Auch bekannt als: Engakuji

Tokio

Der Engaku-ji ist einer der Fuenf Grossen Zen-Tempel von Kamakura und gehoert zur Rinzai-Schule des japanischen Zen-Buddhismus. Gegruendet wurde er 1282 vom Regenten Hojo Tokimune als Gedenkstaette fuer die Gefallenen beider Seiten der mongolischen Invasionen von 1274 und 1281, ein bewusst versoehnender Akt mitten in der Kamakura-Periode. Den ersten Abt stellte der chinesische Chan-Meister Wuxue Zuyuan, der zuvor vor den Mongolen aus Suedchina geflohen war. Die Shariden-Halle aus dem 14. Jahrhundert, die angeblich einen Zahn Buddhas birgt, ist Nationalschatz und gilt als reinstes Beispiel der chinesisch beeinflussten Karayou-Architektur in Japan. Heute fuehrt der Hauptweg von der Bahnstation Kita-Kamakura durch ein Sanmon-Tor und dichten Bambus zu einer kontemplativen Anlage mit Teehaeusern, Zen-Garten und einer beruehmten Glocke aus dem Jahr 1301.

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