Abeno Harukas
Kyōto
Kyōtos Wahrzeichen: der vollvergoldete Zen-Tempel Kinkaku-ji von 1397, der sich malerisch im Teich spiegelt — UNESCO-Weltkulturerbe.
Kinkaku-ji, eigentlich Rokuon-ji, ist einer der bekanntesten buddhistischen Tempel Japans und vielleicht das ikonischste Bild Kyōtos. Der dreigeschossige Pavillon mit seinen zwei vergoldeten Stockwerken spiegelt sich im stillen Teich davor — ein Anblick, der seit Jahrhunderten Pilger, Dichter und Reisende gleichermaßen fasziniert. Ursprünglich 1397 als Ruhesitz des Shoguns Ashikaga Yoshimitsu erbaut, wurde der Komplex nach dessen Tod in einen Zen-Tempel umgewandelt. Das heutige Gebäude ist ein Nachbau von 1955, da ein Mönch den Originalpavillon 1950 in Brand steckte — ein Ereignis, das Yukio Mishima in seinem Roman verarbeitete. Der Tempel gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist Teil der historischen Kulturdenkmäler der alten Kaiserstadt Kyōto.
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