Edo-jō
Tokio
Historischer Shōgunssitz von 1601 in Kyōto – UNESCO-Welterbe mit singendem Dielenboden, prächtigen Gärten und 250 Jahren Tokugawa-Geschichte.
Die Burg Nijō, auf Japanisch Nijō-jō, wurde 1601 auf Befehl von Tokugawa Ieyasu, dem ersten Shōgun der Edo-Zeit, in Kyōto errichtet und diente als offizielle Residenz der Tokugawa-Shōgune bei ihren Besuchen in der alten Kaiserhauptstadt. Die gesamte Anlage besteht aus zwei konzentrischen Burganlagen, prächtigen Palastgebäuden im shoin-Stil, kunstvoll gestalteten Gärten und massiven Steinmauern, die von Wassergräben umgeben sind. Besonders berühmt ist der „singende" Holzfußboden des Ninomaru-Palastes, der so konstruiert wurde, dass er bei jedem Schritt leise quietscht – ein Sicherheitsmechanismus gegen ungebetene Besucher. Seit 1994 gehört Burg Nijō zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Ende der Shōgunatsherrschaft wurde 1867 ebenfalls in diesen Mauern verkündet, was die Anlage zu einem symbolträchtigen Ort japanischer Geschichte macht.
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