Abteikirche Rolduc
Aachen
Auch bekannt als: Gross St. Martin, Groß Sankt Martin
Groß St. Martin ist eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Kölns und steht mit ihrem massiven Vierungsturm und den vier Ecktürmchen seit Jahrhunderten als markanter Orientierungspunkt über den Dächern der Altstadt. Ihre Ursprünge reichen in die karolingische Zeit zurück; der Bau auf einer einstigen römischen Rheininsel — nachgewiesen durch Fundamente, die bei Ausgrabungen freigelegt wurden — wurde im 12. und 13. Jahrhundert zur heutigen dreischiffigen Basilika mit kleeblattförmigem Ostchor ausgebaut. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, blieb sie Jahrzehnte als Ruine stehen, bevor 1985 nach aufwendiger Rekonstruktion die Wiedereröffnung erfolgte. Heute ist sie Pfarrkirche des Martinsviertel und steht eingekeilt zwischen Wohnhäusern der 1970er-Jahre. In der Abendsonne, vom östlichen Rheinufer aus betrachtet, gehört ihre turmbetonte Silhouette zu den eindrücklichsten Stadtpanoramen Kölns.
12. Jh. Romanik mit markantem Vierungs-Vierturm, eine der zwölf großen romanischen Kirchen Kölns, neben dem Rheinufer.
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