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Kolumba

Auch bekannt als: Kolumba Diözesanmuseum, Erzbischöfliches Diözesanmuseum Köln, Kölner Diözesan-Museum

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Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, ist ein 2007 eröffneter Bau des Schweizer Architekten Peter Zumthor, der buchstäblich über den Trümmern der spätgotischen Kirche St. Kolumba errichtet wurde. Zumthors charakteristisches graues Lochziegelmauerwerk filtert Tageslicht in die Innenräume und überspannt dabei freigelegte römische Fundamente, eine mittelalterliche Marienkapelle — das einzige Bauteil, das die Bombenangriffe von 1943 überstand — sowie die konservierte Kriegsruine. Das Museum selbst wurde 1853 gegründet und ist damit das zweitälteste Kölns; seine Sammlung reicht von frühmittelalterlicher Goldschmiedekunst und romanischen Skulpturen bis zu zeitgenössischer Kunst, die in bewusst sparsamen Dialogen präsentiert wird. Besuchende betreten den Bau über einen schmalen Eingang nahe dem Dom und erfahren das Gebäude als physisch gestapelte Zeitschichten — Antike, Mittelalter, Nachkriegszeit und Gegenwart übereinandergelegt auf wenigen Quadratmetern. Die Atmosphäre changiert absichtlich zwischen Museum und Sakralraum.

Kunstmuseum des Erzbistums über romanischer Kirche und WK2-Trümmern, Architektur Peter Zumthor.

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