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Große Pariser Moschee

Die Grosse Pariser Moschee im Quartier Latin ist die aelteste grosse Moschee Frankreichs. Sie wurde 1922 bis 1926 als Dank an die nordafrikanischen Tirailleurs erbaut, die im Ersten Weltkrieg in den franzoesischen Kolonialtruppen gegen das Deutsche Reich gekaempft hatten. Die Architekten Robert Fournez, Maurice Mantout und Charles Heubes orientierten sich am hispano-mauretanischen Stil der Madrasen von Fes, mit einem 33 Meter hohen Minarett und einem Innenhof voll andalusischer Mosaiken. Waehrend der deutschen Besatzung versteckte Rektor Si Kaddour Benghabrit hier juedische Kinder und stellte muslimische Geburtsurkunden aus. Heute besuchen Touristen das oeffentliche Hammam, trinken Pfefferminztee im Cafe Maure unter den Feigenbaeumen oder bewundern die zedernholzgeschnitzten Decken der Gebetshalle.

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