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Gül-Moschee

Auch bekannt als: Gül Camii

Die Guel-Moschee, auf Tuerkisch Guel Camii, war ursprunglich eine byzantinische Kirche, vermutlich die Hagia Theodosia aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, die nach der Eroberung Konstantinopels in eine Moschee umgewandelt wurde. Sie steht im Stadtteil Ayakapi am Goldenen Horn und gehoert zu den weniger bekannten byzantinisch-osmanischen Doppelbauten Istanbuls, abseits der grossen Touristenrouten. Der Name Guel, Rose, geht der Legende nach auf die Eroberung 1453 zurueck, als angeblich Rosenblueten am Altar lagen. Innen sind Spuren der ehemaligen Kreuzkuppel-Architektur deutlich erkennbar: massive Pfeiler, die zentrale Kuppel und Reste byzantinischer Mauerwerksstrukturen. Wer Suedosteuropa in seiner orthodoxen Vergangenheit lesen will, ohne Aya-Sofya-Schlangen, findet hier eine stille Alternative.

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