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Hôtel de Beauharnais

Stadtpalais am linken Seine-Ufer im Faubourg Saint-Germain, 1714 von Germain Boffrand fuer den Bauspekulanten selbst errichtet und zu Beginn des Empire grundlegend umgestaltet. 1803 kaufte Eugene de Beauharnais, der Stiefsohn Napoleons, das Haus und liess es vom Architekten Bartholomaeus Charpentier in einen der reinsten Empire-Bauten Frankreichs verwandeln: aegyptische Saeulen, Sphingen-Karyatiden im Vestibuel und ein original erhaltenes turkisches Kabinett mit echten Damaszenerstoffen. Seit 1818 ist das Hotel Sitz der preussischen, spaeter deutschen Botschaft, was ihm waehrend des Zweiten Weltkriegs paradoxerweise das Ueberleben sicherte. Heute residiert hier der deutsche Botschafter; Besichtigung am Tag des offenen Denkmals.

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