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Halle Saint-Pierre

Die Halle Saint-Pierre ist ein staedtisches Museum am Fuss des Montmartre-Huegels im 18. Pariser Arrondissement, gewidmet der Art Brut, der Naiven Kunst und der Outsider Art. Das gusseiserne Gebaeude entstand 1868 nach Plaenen des Baltard-Schuelers Louis-Auguste Boileau als Markthalle, geschlossen in den 1980ern und 1995 als Museum wiedereroeffnet. Grundstock ist die Sammlung Max Fourny mit ueber 600 naiven Bildern, dazu kommen wechselnde Ausstellungen autodidaktischer Kuenstler, deren Werke meist abseits des offiziellen Kunstbetriebs entstanden sind. Im Erdgeschoss laden ein Cafe, eine spezialisierte Buchhandlung und ein Kindersaal zum Verweilen ein. Wer den Sacre-Coeur besucht, findet hier den ruhigen Gegenpol gleich am Place Saint-Pierre.

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