Muzeum Wojska Polskiego
Warschau
Auch bekannt als: M1910/30, M1910/30 Howitzer
Die 122-mm-Haubitze M1910/30 ist eine sowjetische mittlere Feldhaubitze, die als Modernisierung der zarischen M1910 in den 1930er Jahren eingefuehrt wurde. Sie kam massiv an der Ostfront im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz, von Stalingrad bis Berlin. Die Konstruktion mit Kasten-Lafette und 23 Kilometer Reichweite machte sie zu einer der meistgebauten Artilleriewaffen ihrer Klasse. In Polen sind erhaltene Exemplare als Mahnmale und Museumsstuecke aufgestellt, oft auf Sockeln in der Naehe von Kriegsfriedhoefen oder vor Militaermuseen. Besucher koennen das Kaliber 121,92 mm aus naechster Naehe betrachten und den robusten, fast bauernhaften Stahlguss des Verschlusssystems studieren.
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