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Jeu de Paume

Die Galerie nationale du Jeu de Paume liegt am noerdlichen Rand des Tuileriengartens und ging 1909 aus einer kaiserlichen Anlage fuer das namensgebende Ballhaus-Spiel hervor, das Napoleon III. 1861 errichten liess. Im Zweiten Weltkrieg diente das Gebaeude den Besatzern als Lager fuer beschlagnahmte Kunst aus juedischem Besitz; die Kuratorin Rose Valland fuehrte damals heimlich Verzeichnis von rund 20.000 Werken und legte die Grundlage fuer spaetere Restitutionen. Bis 1986 zeigte das Haus die franzoesische Impressionismus-Sammlung, die dann ins Musee d'Orsay umzog. Heute konzentriert sich das Jeu de Paume auf Fotografie und Bewegtbild der Gegenwart und stellt jaehrlich Werke fuehrender Photographen, Filmemacher und Medienkuenstler aus. Die Lage mit Blick ueber die Place de la Concorde macht den Besuch zugleich zu einem stadtraeumlichen Erlebnis.

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