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Johanneskathedrale

Auch bekannt als: Warschauer Kathedrale, Warschauer Dom, Johannesdom · +4

Die Kathedralbasilika St. Johannes der Taeufer ist die aelteste Kirche Warschaus und seit dem 14. Jahrhundert die Hauptkirche der Stadt. Sie wurde 1339 erstmals urkundlich erwaehnt und diente ab 1764 als Kroenungsort polnischer Koenige – als letzter wurde hier Stanislaus August Poniatowski gekroent. Im Warschauer Aufstand 1944 sprengten deutsche Truppen die Kirche mit ferngesteuerten Goliath-Minen, sodass nur Trummerhaufen blieben. Der Wiederaufbau in der heutigen Form der "Weichselgotik" mit nacktem Backstein und steilem Giebel orientiert sich an einer fruehen Gestalt aus dem 14. Jahrhundert, nicht am Vorkriegszustand. In der Krypta ruhen unter anderem die letzten Herzoege Masoviens, Nobelpreistraeger Henryk Sienkiewicz und der erste polnische Praesident Gabriel Narutowicz. Die Kathedrale gehoert zur UNESCO-Welterbestaette Warschauer Altstadt.

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