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John-F.-Kennedy-Platz

Der John-F.-Kennedy-Platz erstreckt sich vor dem Rathaus Schoeneberg, das von 1949 bis zur Wiedervereinigung als Sitz des Regierenden Buergermeisters von West-Berlin fungierte. Auf dem Balkon dieses Rathauses sprach US-Praesident John F. Kennedy am 26. Juni 1963 vor rund 450.000 jubelnden Berlinern den Satz "Ich bin ein Berliner" – zweimal, und einmal auf Deutsch radebrechend nach phonetischer Notiz. Anlass war der 15. Jahrestag der Berliner Luftbruecke, knapp zwei Jahre nach dem Mauerbau. Bereits drei Tage nach Kennedys Ermordung im November 1963 benannte der Senat den Platz zu seinen Ehren um, und in der Halle des Rathauses haengt seither eine von Kennedy unterschriebene Pergamenturkunde. Heute laeuft hier alltaeglicher Stadtbetrieb, doch jaehrlich am 26. Juni versammeln sich Buergermeister und Schueler zu kurzen Reden vor dem Balkon.

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