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Karl-Liebknecht-Haus

Auch bekannt als: Horst-Wessel-Haus

Das Karl-Liebknecht-Haus am Rosa-Luxemburg-Platz wurde 1910/12 als Bueroensemble errichtet und 1926 von der KPD als Parteizentrale erworben. Benannt ist es nach dem 1919 ermordeten Mitbegruender des Spartakusbundes. In der Weimarer Republik fanden hier zentrale Entscheidungen der deutschen Kommunisten statt, Ernst Thaelmann hatte sein Buero im Eckzimmer. Nach der Machtuebernahme 1933 wurde das Haus von der SA besetzt, in Horst-Wessel-Haus umbenannt und im Keller als wildes Konzentrationslager fuer politische Gegner genutzt. In der DDR diente das Gebaeude wieder als SED-Bezirksleitung und Bueroflaeche. Seit 1990 ist es Sitz des Parteivorstands der Partei Die Linke. An der Fassade erinnert ein grosses Karl-Liebknecht-Portraet aus den 1930er Jahren von dem mexikanischen Maler-Kreis um Diego Rivera an die Geschichte. Vor dem Haus steht das von Hans Kies geschaffene Denkmal Thaelmanns.

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