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Klosterkirche St. Marien

Auch bekannt als: Weissagung des Bruders Hermann von Lehnin

Die Klosterkirche St. Marien ist die ehemalige Abteikirche des Zisterzienserklosters Lehnin, etwa 30 Kilometer suedwestlich von Potsdam in der waldreichen Hochflaeche der Zauche. Das Kloster wurde 1180 von Markgraf Otto I. aus dem Hause Askanier gegruendet und war jahrhundertelang das wichtigste geistliche Zentrum der Mark Brandenburg; die Askanier liessen sich hier auch bestatten. Die dreischiffige Backsteinbasilika gehoert zu den fruehesten und groessten ihrer Art und vereint romanische Querschiffteile mit fruehgotischer Hochschiff- und Chorpartie. Nach der Reformation 1542 wurde der Konvent aufgeloest, die Bauten verfielen teilweise und wurden ab 1871 grundlegend restauriert. Seit 1911 ist das Areal Sitz des evangelischen Luise-Henrietten-Stifts. Heute betritt man eine kuehle, klar gegliederte Backsteinhalle, in der sich romanische und gotische Bauphasen direkt nebeneinander lesen lassen.

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