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Kościół pw. św. Kazimierza

Auch bekannt als: St. Kasimirkirche in Warschau

Die Sankt-Kasimir-Kirche am Rynek Nowego Miasta ist eine der schoensten Barockkirchen Warschaus und das Hauptwerk des niederlaendischen Hofarchitekten Tylman van Gameren in der Hauptstadt. Sie wurde 1688 bis 1692 von Koenigin Marie Kazimiera dEnghien-Arquien als Dank fuer den Sieg ihres Mannes Jan III. Sobieski gegen die Osmanen vor Wien 1683 gestiftet und einem Konvent der Sakramentinerinnen uebergeben. Der Zentralbau auf griechischem Kreuz mit einer hohen Tambourkuppel orientiert sich an roemischen Vorbildern und gilt als puristischste Architektur der polnischen Barockzeit. In der Krypta liegen Marie Kazimiera, Tochter Sobieskis Teresa Kunegunda und eine Reihe weiterer hochrangiger Adeliger. Im Warschauer Aufstand 1944 wurde die Kirche von einer Bombe getroffen, die Kuppel stuerzte ein und toetete rund tausend Schutzsuchende. Der originalgetreue Wiederaufbau wurde 1955 abgeschlossen. Heute ist sie wieder Sakramentinerinnen-Kloster mit Klausur und ein beliebter Stopp am Neustaedter Markt.

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