A1/A3 Autobahnbrücken
Zürich
Die Köhlbrandbrücke überspannt als 3,6 Kilometer lange Schrägseilbrücke den Köhlbrand-Arm der Elbe und verbindet seit ihrer Eröffnung 1974 die westlichen und östlichen Hafenbereiche Hamburgs. Entworfen vom Ingenieurbüro Grassl unter Beteiligung des Architekten Egon Jux, gilt sie als eines der technisch konsequentesten Ingenieurbauwerke der deutschen Nachkriegsmoderne — 135 Meter hohe Pylone halten 88 Schrägseile, die die Fahrbahn ohne stützende Pfeiler in der Wasserrinne tragen. Täglich passieren mehrere tausend Fahrzeuge die Brücke als unverzichtbare Verbindung zwischen dem Container Terminal Altenwerder und der Autobahn A7. Vom Aussichtspunkt in Waltershof lässt sich bei Nacht beobachten, wie Hafenkräne, Schiffslichter und die beleuchtete Brückenkonstruktion sich im Elbwasser spiegeln — ein industrielles Panorama, das sich deutlich vom touristischen Hafen an der Landungsbrücken-Seite unterscheidet.
Hafenikone von 1974, 53 m hoch über dem Köhlbrand — wird in den 2030ern durch Tunnel ersetzt.
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