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Königsstädtisches Theater

Das Koenigsstaedtische Theater am Alexanderplatz war von 1824 bis 1851 das erste buergerliche Theater Berlins. Es entstand auf Druck Berliner Buerger, die ein eigenes Haus jenseits der hoefischen Buehnen wollten, und wurde am damaligen Rand der Stadt am noch unbebauten Alexanderplatz errichtet. Auf dem Spielplan standen Posse, Komische Oper und Lokalstuecke - eine Mischung, die zum Sprungbrett fuer Friedrich Ludwig Schmidt, Henriette Sontag und vor allem die Komikertruppe um Adolf Glassbrenner wurde. Die Bezirksdramatik im Berliner Dialekt entstand hier und legte die Grundlage fuer das, was hundert Jahre spaeter Doeblin in Berlin Alexanderplatz literarisch fixierte. Wirtschaftliche Schwierigkeiten und der Konkurrenzdruck zwangen das Haus 1851 zur Schliessung; das Gebaeude wurde 1932 abgerissen, der Platz im Krieg vollstaendig zerstoert. Heute erinnert nichts mehr an den Standort, der etwa unter dem heutigen Verkehrsknoten liegt.

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