Zámek Kokořín
Prag
Auch bekannt als: Burg Kokorschin, Burg Kokorin
Burg Kokořín erhebt sich auf einem markanten Sandsteinfelsen im Naturschutzgebiet der Daubaer Schweiz, rund 40 Kilometer nördlich von Prag. Die ursprüngliche Burg stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert, verfiel jedoch nach dem Dreißigjährigen Krieg über Jahrhunderte zur Ruine. Ab 1911 ließ der Adelige Václav Špaček die Anlage im Stil einer romantischen Ritterburg aufwendig restaurieren — ein Projekt, das der Region ihr bis heute prägendes Wahrzeichen zurückgab. Besonders eindrücklich ist der weithin sichtbare Bergfried, der einen Panoramablick über das von Sandsteinsäulen und Mischwäldern geprägte Tal bietet. Die Burg ist saisonal geöffnet (April bis Oktober, dienstags bis sonntags), nicht rollstuhlgerecht, und lässt sich hervorragend mit Wanderungen durch die umgebende Felslandschaft verbinden.
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