Kokořín
Prag
Burg Kokořín liegt rund 50 Kilometer nördlich von Prag inmitten des Naturschutzgebiets Kokořínsko, eingebettet zwischen bizarren Sandsteinfelsen und dichten Wäldern. Die mittelalterliche Burg wurde erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt und verfiel über Jahrhunderte zur Ruine, bevor sie ab 1894 vom böhmischen Adligen Václav Špaček im romantischen Neogotik-Stil aufwendig restauriert wurde — ein Vorhaben, das den Ort bewusst als Kulisse für böhmische Ritterromantik inszenierte. Der schlanke Bergfried ist das Wahrzeichen der Anlage und bietet von oben einen Blick über das bewaldete Sandsteintal. Besucher können die Innenräume mit historischen Sammlungen besichtigen und auf gut markierten Wanderwegen durch die umgebende Felsenlandschaft streifen, die zum Naturpark Kokořínsko gehört.
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