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Krameramtsstuben

Hamburg
  • Fachwerkhaus
  • Gildengeschichte
  • Barockes Ensemble
  • Innenstadt-Idyll
  • Witwen-Sozialwohnen

Hamburgs älteste Reihenhaussiedlung (1620–1700) – Fachwerkhöfe im Schatten des Michels, ursprünglich Sozialwohnungen für Kaufmannswitwen.

Die Krameramtsstuben am Krayenkamp unterhalb des Michel sind die letzte geschlossene Hofanlage des 17. Jahrhunderts in Hamburg – und zugleich die älteste Reihenhaussiedlung der Stadt. Zwischen 1620 und 1700 errichtet, dienten die kleinen Fachwerkhäuser als Sozialwohnungen für Witwen von Kaufleuten des Hamburger Krameramts, der Gilde der Kleinkrämer. Wer durch den engen Durchgang tritt, wähnt sich in einem anderen Jahrhundert: gepflasterte Höfe, bunte Fensterläden, wuchernde Rankpflanzen. Heute beherbergen einige Häuschen ein kleines Museum, ein Restaurant und Boutiquen – versteckt hinter einer der belebtesten Straßen der Hamburger Innenstadt.

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