
Alter Elbtunnel
Hamburg

Die Hamburger Landungsbrücken erstrecken sich als 700 Meter lange Schwimmbrückenanlage am Nordufer der Elbe und sind eines der markantesten Ensembles des Hamburger Hafens. Ihre Jugendstilpavillons und die charakteristischen Uhrentürme entstanden zwischen 1907 und 1910 unter Kaiser Wilhelm II. — ein letzter großer Repräsentationsbau an dem Kai, von dem aus Millionen ihr Schicksal in die eigene Hand nahmen: Zwischen 1850 und 1939 nutzten über fünf Millionen Auswanderer Hamburg als letzten europäischen Halt vor der Überfahrt nach Amerika. Die schwimmende Konstruktion selbst ist eine ingenieurtechnische Antwort auf den Tidenhub der Elbe von bis zu vier Metern und macht diesen Anleger zu einem der wenigen schwimmenden Bahnhöfe weltweit. Heute starten hier Hafenrundfahrten und Fähren nach Finkenwerder sowie Helgoland; der freie Blick reicht westwärts zur Elbphilharmonie und ostwärts zu den Containerriesen des aktiven Hafens.
Schwimmender Anleger mit U- und S-Bahn-Halt, Hafenrundfahrten, Pegeluhr und Souvenir-Buden.
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