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Mahnmal Ardeatinische Höhlen

Auch bekannt als: Fosse Ardeatine, Ardeatine Caves Massacre, Fosse Ardeatine massacre

Das Mahnmal in den Fosse Ardeatine im Sueden Roms erinnert an das Massaker vom 24. Maerz 1944, bei dem deutsche Besatzungstruppen 335 italienische Maenner und Jungen, darunter 75 juedische Geiseln, in den verlassenen Tuffstein-Hoehlen erschossen. Es war die Vergeltung fuer das Partisanenattentat in der Via Rasella, bei dem 33 SS-Polizisten getoetet worden waren. Generalfeldmarschall Albert Kesselring und SS-Obersturmbannfuehrer Herbert Kappler ordneten die Erschiessungen an, die Hoehlen wurden anschliessend gesprengt, um die Tat zu verschleiern. 1949 wurde an der Via Ardeatina das heutige Mausoleum nach Plaenen von Mario Fiorentino und Giuseppe Perugini eingeweiht: ein massiver, freischwebender Betonblock ueber 335 Steinsarkophagen. Die geoeffneten Hoehlen sind begehbar; eine Tafel nennt jeden Namen und Beruf. Der Ort gehoert wie das Mausoleo delle Ardeatine zu den staatstragenden Gedenkstaetten der italienischen Republik.

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