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Marmorpalais

Auch bekannt als: Potsdam, Marmorpalais

Das Marmorpalais ist ein fruehklassizistisches Sommerschloss am Heiligen See im Neuen Garten in Potsdam, erbaut 1787 bis 1793 fuer Koenig Friedrich Wilhelm II. von Preussen. Die Architekten Carl von Gontard und Carl Gotthard Langhans gestalteten den quadratischen Backsteinbau mit schlesischem Marmor an Pilastern, Gesimsen und Saeulen, woraus sich der Name ableitet. Friedrich Wilhelm II., der das prunkvollere Sanssouci seines Vorgaengers als veraltet empfand, nutzte das Marmorpalais als intimen Rueckzugsort fuer sich und seine Maetresse Wilhelmine Encke, spaeter Graefin Lichtenau. Das Schloss gehoert zum UNESCO-Weltkulturerbe "Schloesser und Parks von Potsdam und Berlin". Heute ist es als Museum mit weitgehend original erhaltenen Innenraeumen zugaenglich, darunter das tuerkisch inspirierte Konzertzimmer und der antikisierende Grottensaal.

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