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Max-Schmeling-Halle

Die Max-Schmeling-Halle im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist mit bis zu 11.900 Plaetzen die drittgroesste Veranstaltungshalle der Stadt. Sie entstand 1996 ausdruecklich als Boxsporthalle im Rahmen der gescheiterten Berliner Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2000 und wurde in Anwesenheit des inzwischen 91-jaehrigen Schwergewichtsboxers Max Schmeling eroeffnet. Architektonisch gruebt sich der Bau bewusst in den Hang des Falkplatzes ein, sodass nur die geschwungene Tonnenkonstruktion ueber dem Wall hervorragt - eine direkte Reaktion auf die strengen Bauhoehengrenzen im benachbarten Mauerpark-Areal. Neben Boxgalas und Handball-Heimspielen der Fuechse Berlin laufen hier regelmaessig Rock- und Hip-Hop-Konzerte. Wer auf einem Spiel oder Konzert hier landet, bemerkt schnell die Doppelfunktion des umliegenden Geländes: oben Mauerpark mit Karaoke und Flohmarkt, direkt darunter eine Arena, die fast unsichtbar in den Hang gesetzt wurde.

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