Museum of the Imperial Collections
Tokio
Auch bekannt als: Meiji Shrine, Meiji Jingū Shrine, Meiji Grand Shrine
Der Meiji-jingu ist der Shinto-Schrein, der den Seelen des Meiji-Tenno und seiner Frau Shoken-kotaigo gewidmet ist; er liegt im Tokioter Stadtbezirk Shibuya, fussnah am Bahnhof Harajuku. Eingeweiht 1920, gehoert er zu den Chokusaisha, also zu jenen Schreinen, denen ein kaiserlicher Botschafter jaehrlich Opfergaben ueberbringt. Bemerkenswert ist nicht nur das Hauptgebaeude im Nagare-Zukuri-Stil, sondern der ihn umgebende Wald: rund 70 Hektar mit 100.000 von Buergerinnen und Buergern aus ganz Japan gespendeten Baeumen, geplant als sich selbst regenerierender Mischwald, der heute, gut hundert Jahre spaeter, wie ein natuerlicher Urwald wirkt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der urspruengliche Bau zerstoert und 1958 originalgetreu wiederaufgebaut. Wer hineingeht, taucht innerhalb weniger Minuten aus dem Trubel Harajukus in eine fast lautlose Waldzone ein, durchquert die monumentalen Torii aus japanischer Zypresse und erlebt am Hauptschrein haeufig eine Hochzeit im traditionellen Shinto-Ritus.
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