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Mommsenstadion

Das Mommsenstadion in der Berliner Waldschulallee am Rand des Grunewalds wurde 1930 vom Sport-Club Charlottenburg eingeweiht und ist eines der wenigen Fussballstadien der Weimarer Zeit, die weitgehend original erhalten sind. Die Mitglieder packten beim Bau selbst mit an, weshalb es zunaechst SCC-Stadion hiess; 1934 erhielt es den Namen des Althistorikers und Nobelpreistraegers Theodor Mommsen, der in der Naehe gewohnt hatte. Heute spielt hier Tennis Borussia Berlin in der Regionalliga, frueher trugen auch Hertha BSC und Tasmania einzelne Spiele aus. Die ueberdachte Holztribuene mit Stahlfachwerk steht unter Denkmalschutz. Besucher erleben am Wochenende Berliner Amateurfussball in einer fast unveraenderten Atmosphaere der Zwanzigerjahre, mit Stehplaetzen direkt am Rasen und Blick auf das umgebende Waldgebiet.

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