Żegota-Denkmal in Warschau
Warschau
Der Mur Getta Warszawskiego umfasst die heute noch im Stadtbild verstreuten Reste der Mauer des Warschauer Ghettos, ab dem 15. November 1940 von der deutschen Besatzung um die Wohnviertel der juedischen Bevoelkerung errichtet. Insgesamt etwa achtzehn Kilometer lang und drei Meter hoch, mit aufgesetztem Stacheldraht, trennten die Mauern fast eine halbe Million Menschen vom arischen Teil der Stadt - eingeschlossen bis zur Deportation in die Vernichtungslager. Nach dem Aufstand von April-Mai 1943 sprengten die Besatzer das Ghetto systematisch; nur einzelne Mauersegmente, etwa in der ulica Sienna 55 und ulica Zlota 62 im Hinterhof, blieben erhalten. Die bekannteste Stelle ist mit Bronzetafeln und einem Stadtplan versehen, der den Verlauf der Mauer im heutigen Strassenraster zeigt. Frei zugaenglich, oft uebersehen - aber ein zentrales Stueck Warschauer Erinnerungstopografie.
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