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Museum für Meereskunde

Auch bekannt als: Museum for oceanology

Das Museum für Meereskunde existiert heute nicht mehr — es war eines der bedeutendsten ozeanographischen Museen Deutschlands und wurde 1900 als eigenständige Einrichtung der Berliner Universität gegründet. Am 5. März 1906 eröffnete Kaiser Wilhelm II. persönlich das Gebäude, was den engen Zusammenhang zwischen Wilhelminischer Marinepolitik und dem institutionellen Interesse an Meeresforschung unterstreicht. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museum durch Bomben schwer zerstört und danach nie wiederaufgebaut. Was blieb, ist eine Leerstelle in der Berliner Wissenschaftsgeschichte — ein Zeugnis dafür, wie die Stadt ganze Wissenssammlungen verloren hat.

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