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Nationalpark Kampinos

Auch bekannt als: Kampinoski-Nationalpark, Kampinoski Park Narodowy

Warschau

Der Nationalpark Kampinos beginnt nur 30 Kilometer nordwestlich des Warschauer Stadtzentrums und schuetzt mit 38.500 Hektar Kiefern- und Birkenwaelder, Binnenduenen, Suempfe und Wiesen entlang der Weichsel. Er wurde 1959 ausgewiesen und 2000 von der UNESCO als Biosphaerenreservat anerkannt; damit ist er einer der wenigen Nationalparks weltweit, der unmittelbar an eine Millionenstadt grenzt. Charakteristisch sind die parabelfoermigen Sandduenen, die sich nach der letzten Eiszeit auftuermten und heute mit Kiefern bewachsen sind. Im Park leben rund 50 Elche - eine eingewanderte Population aus Belarus - sowie Wildschweine, Biber, Luchse und ueber 200 Vogelarten. Wanderwege fuehren zum Geburtshaus von Frederic Chopin in Zelazowa Wola am Parkrand sowie zu Soldatenfriedhoefen der Schlacht von Bzura 1939. Im Sommer faehrt von Warschau aus regelmaessig die Stadtbusverbindung 708 zum Eingang Truskaw.

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