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Nikolaus-Kopernikus-Denkmal in Warschau

Auch bekannt als: Kopernikus-Denkmal

Das Nikolaus-Kopernikus-Denkmal an der Warschauer Krakowskie Przedmiescie wurde vom daenischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen 1822 in Bronze gegossen und am 11. Mai 1830 von Julian Ursyn Niemcewicz vor dem Staszic-Palast feierlich enthuellt; Initiator war der polnische Naturforscher Stanislaw Staszic. Kopernikus sitzt mit Zirkel und Sphaere, sein Blick richtet sich himmelwaerts, in Anspielung auf sein 1543 veroeffentlichtes Werk De revolutionibus orbium coelestium. Waehrend der deutschen Besatzung versuchten die Nationalsozialisten 1944, das Denkmal zu zerstoeren und uebermalten das Schriftband Nicolao Copernico Grata Patria mit einer Tafel, die ihn als Deutschen vereinnahmen sollte; der polnische Widerstand setzte die Tafel daraufhin in der Nacht wieder zurueck. 1945 wurde das Denkmal aus Niederschlesien zurueckgebracht und 1949 wieder aufgestellt. Heute ist es zentraler Treffpunkt auf dem Paradeweg zwischen Altstadt und Universitaet.

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